Anti-Krebs-Smoothie

Schnell zubereitet, pikanter Smootie mit krebsschützenden Inhaltsstoffen. Kurkuma, Tomatensaft, Leinsamen, Grünkohl, Knoblauch...

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich treffe die letzten Jahren auf immer mehr Menschen, die Krebs haben, hatten oder deren Liebsten gerade von dieser Krankheit betroffen sind. Wirklich kaum zu glauben, aber fast jeder zweite soll im Laufe seines Lebens an Krebs erkranken, allerdings überleben auch mehr als die Hälfte diese Krankheit. Mich macht das auch immer ganz betroffen und ich frage mich, ob man sich vor dieser Krankheit schützen kann. Genau diese Frage hat sich auch die sogenannte EPIC -Studie gestellt. Die europäische Studie läuft seit 1992 und hat 520 000 Teilnehmer. Dort kam man zu dem eindeutigen Ergebnis, dass ein HOHER Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko an Krebs oder an einer Zivilisationserkrankung zu erkranken senkt. Einige Journalisten haben das Ganze allerdings auf den Satz zusammengeschrumpft: Man kann nicht sagen, dass Obst und Gemüse Krebs verhindere. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Fakt ist:

1. man kann trotz Verzehr von viel Obst und Gemüse an Krebs erkranken.

2. mit reichlichem Verzehr von Obst und Gemüse ist das Risiko geringer.
Die Studie sagt, dass mindestens 30 – 40 % der Krebserkrankungen durch gesunde Ernährung vermeidbar wären.
Rauchen und Übergewicht sind allerdings genauso gefährlich wie eine Fehlernährung.
Die deutlichste Schutzwirkung wurde bei Lungen-, Darm- und Magenkrebs festgestellt.
Bei den hormonabhänigen Krebsarten, also Brust- und Prostatakrebs am wenigsten. Trotzdem wirkte sich bei Brustkrebs besonders der Verzehr von rotorangen und grünen Gemüsearten positiv aus. Andere Studien sprechen von positiven Wirkungen beim Verzehr von Ballaststoffen, Leinsamen, Soja, Kurkuma, Ingwer und Grünem Tee.
Bei Prostatakrebs konnte man den Verzehr von Tomatenprodukten und Carotinoiden allgemein positiv herausstellen. Auch hier gibt es andere Studien, die steirische Kürbiskerne, Leinsamen, Kreuzblütler (also Kohl) und Grünen Tee positiv bewerten. Bei Prostatakrebs ist man sich auch einig, dass Milch kritisch zu bewerten ist.
Am Besten täglich in die Ernährung einbauen: Leinöl und Leinsamen mit viel Omega-3-Fettsäuren

Irgendwann hab ich mir aus den ganzen Erkenntnissen diesen Anti- Krebs- Smoothie kreiert. Wer mich kennt, weiß, dass ein Smoothie gar nicht so mein Ding ist. Dieser ist aber so cremig wie eine Suppe und gut zu löffeln.
Er enthält Kurkuma, das wohl besterforschte Gewürz auf dieser Welt. Es wirkt auf jedes Stadium des Krebses ein und ist natürlich „krebsschädigend“. Kurkuma benötigt Piperin, damit es vom Körper aufgenommen werden kann. Dieses liefert uns frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Kurkuma löst sich in Fett besser als im Wasser auf, deshalb gebe ich Leinöl mit seinen guten Omega-3-Fettsäuren dazu.
Leinsamen machen den Smoothie schön cremig und liefern gute Lignane, ein Phytoöstrogen, das sowohl Männer, als auch mich als Frau vor den hormonabhänigen Krebsarten schützt.
Tomaten besitzen das Carotinoid Lycopin, das vor allem wegen dem Schutz der Prostata bekannt geworden ist. Allerding sitzt es in der Tomatenzelle fest, deshalb wird hier das Kochen sogar empfohlen. Die Zellen platzen dabei auf, geben das Lycopin frei und unser Körper kann es verwerten. Ich habe einfach Tomatensaft verwendet. Da dieser leicht gesalzen ist, reicht das mit den Gewürzen zum Würzen vollkommen aus. Tomatengerichte runde ich gern mit einer Prise Zimt ab und dieser hat ebenfalls eine krebsschützende Wirkung.
Eine Knoblauchzehe gebe ich auch dazu, diese wirkt sich durch ihre Schwefelverbindungen krebshemmend aus.

Broccolisprossen kann man problemlos in den Eschenfelder Keimschalen ziehen.

Zu guter Letzt gebe ich noch etwas Grün dazu, im Sommer Löwenzahn, Brennessel (sehr lecker) oder was ich so noch im Garten finde. Im Winter gerne etwas Feldsalat. Fast immer gebe ich ein, zwei Röschen vom Broccoli dazu, da Sulforaphan das enthaltende Senföl und dessen krebshemmende Wirkung gut erforscht ist. Frau Prof. Herr aus der Uniklinik in Heidelberg hat viel dazu geforscht und setzt es in Form von Broccolisprossen erfolgreich in der Behandlung von Krebskranken ein.

Rezept:
½ Liter Tomatensaft
1, 5 Teelöffel Kurkuma (wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man die Menge steigern)
2 Esslöffel Leinsamen
1 Esslöffel Leinöl
1 Knoblauchzehe
etwas schwarzen Pfeffer und Zimt.
Grünes nach Wunsch: Wildkräuter, grünes Blattgemüse, Broccoli

Alle Zutaten in den Mixer geben und zu einer cremigen Masse pürieren. In Gläser oder Schüsseln füllen und genießen.
Ich löffle den Smoothie gerne nach dem Sport und das ganz alleine. Er ist so lecker, dass ich nicht genug davon bekommen kann.
Da fällt mir ein: Ich muss unbedingt Tomatensaft besorgen!
Liebe frühlingssehnsüchtige Grüße
Ottilie
P.S. Oft nehme ich auch frisches Kurkuma, naja sogar meistens.

P.P.S. Der Anti-Krebs-Smoothie ist natürlich zur Prophylaxe gedacht.

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2 Gedanken zu “Anti-Krebs-Smoothie

  1. Ich habe leider auch die Erfahrung gemacht, dass ich das Gefühl habe, dass immer mehr Menschen im Umfeld an Krebs erkranken. Ich habe mich auch mal das eine oder andere Mal in das Thema eingelesen, dass bestimmte Lebensmittel bzw. Ernährungsweise Krebs verhindern kann. Sicher ist man nie, aber ich kann es gut nachvollziehen, dass man zumindest versucht, alles zu tun, was man tun kann. Das Gute ist ja, dass man mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung, die man gut verträgt, auch vielen anderen Krankheiten vorbeugt, die es leider gibt…

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    1. Genau so sehe ich das auch. Es gibt leider schreckliche Krankheiten und manchmal treffen sie auch Menschen, die alles richtig gemacht haben. Aber wenn man sich einfach schmackhaft und gesund ernährt senkt man das Risiko und ich denke, dass man im Falle einer Erkrankung nicht denken muss: Hätte ich doch! Blöd ist, wenn man Essen und Leben nicht mehr genießen kann, vor lauter Angst. Vielleicht sollte die Devise sein, jeden guten Tag zu genießen. 🙂

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