Kaki-Creme mit Moringa (Vegan, rohköstlich, schnell zubereitet, fettarm)

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Wer kennt das nicht: Manchmal schleicht sich der Heißhunger auf Süßes ganz plötzlich an. Gut, wenn man dann auf einfache, gesunde Alternativen zurückgreifen kann, bevor der Schokoladen-Nikolaus in der Küche daran glauben muss. Diese Kaki-Creme ist nicht nur schnell zubereitet, sie besteht aus nur drei Zutaten, enthält gute Nährwerte, dafür aber kaum Fett.

Im Moment gibt es ja überall Kakis zu kaufen. Eigentlich ist die Heimat der Leckerei Asien, dort wird sie auch „Frucht der Götter“ genannt. Wer aber schon einmal Spanien bereist hat, weiß, dass sie dort in rauen Mengen auch im Hausgarten wachsen. Es gibt verschiedene Untergruppen; die Sorte Sharon enthält keine Tannine. Sie hat ein festes Fruchtfleisch, keine Kerne und man kann sie auch unreif essen. Bei den anderen Sorten ist das nicht so, sie müssen reif und weich sein, erst dann sind genießbar. Ich mache sehr gerne Cremes oder andere Desserts aus den Früchten, weil sie viel von dem löslichen Ballaststoff Pektin enthalten und somit eine Art Geliermittel.

Mit dem Verzehr einer Kaki ist der Tagesbedarf an Vitamin A gedeckt, aber auch Vitamin C und B-Vitamine (B1, 2 und 6) sind reichlich enthalten. Vitamin C unterstützt das Immunsystem und das Bindegewebe. Zudem fördert es die Eisenaufnahme. Die enthaltenen B- Vitamine sind für unseren Stoffwechsel unerlässlich. Außerdem finden sich in Kakis Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphor und etwas Jod. Aber sie enthalten kein Sorbit und können somit bei einer Sorbitunverträglichkeit bedenkenlos genossen werden.

Um etwas Säure in die Kaki-Creme zu bekommen, habe ich sie mit einer Orange zubereitet. Mit der Zitrusfrucht verbinden wir sofort Vitamin C. Und ja, bereits eine große Orange deckt unseren täglichen Bedarf an dem Vitamin. Sie enthalten aber auch viele B- Vitamine, darunter reichlich von dem Schönheitsvitamin Biotin, das gut für Haut und Haare ist. Außerdem steckt in der Frucht enorm viel Pantothensäure (B5),  die sorgt für Zellenergie und farbkräftiges Haar.  Auch enthalten ist Folsäure, die für Blutbildung und Zellwachstum benötigt wird. Mit seinem hohen Anteil von rund 50 mg Calcium pro Orange, ist die Zitrusfrucht auch ein Stärkungsfutter für Knochen und Zähne.  Auch Magnesium  – wichtig für Herz und Muskeltätigkeit-  und das seltene Mineral Selen stecken in den Fitmachern. Wer Bio-Orangen verwendet, kann auch einiges von der weißen Schale mitverwerten. Sie enthält Flavonoide, Bitterstoffe und Pektin. Die Autoren des Buches „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ empfehlen übrigens täglich Zitrusfrüchte zur Krebsprophylaxe zu konsumieren.

Dank meiner dritten Lieblingszutat, Moringa-Pulver, wird aus der Creme sogar ein Superfood-Nachtisch.  Wenn ihr mehr über Moringa erfahren wollt, könnt ihr das in meinem Artikel: Smoothies für frostige Zeiten nachlesen.

So, jetzt aber zu unserem leckeren Kaki-Dessert.
Die Mengenangaben unserer drei Zutaten sind:
einfacher, schneller und gesunder Nachtisch in Rohkostqualität mit nur drei Zutaten: Kaki, Superfood Moringa und der Zitrusfrucht Orange, Kaki-Creme Dessert Rezept
1 ½  Kaki
½ Orange
1 gestrichenen Teelöffel Moringa
Kaki und Orange im Mixer pürieren. Die Hälfte in ein oder zwei Gläser füllen. Den Rest mit Moringa mixen. Als zweite Schicht auf die Gläser füllen und mit Orangen- und Kakischeiben garnieren.

Nun interessiert es mich schon, wie dieser Nachtisch gegenüber meinem Schoko-Nikolaus aus der Küche abschneidet. Die fruchtige Creme hat: Ca. 300 kcal, 3 g Eiweiß, 74 g KH und 1,3 g Fett. Als Nachtisch reicht sie aber für zwei Schleckermäulchen. Ein kleiner Schoko-Nikolaus dagegen hat (60g): 318 kcal, 4 g Eiweiß, 35 KH und 17,7 g Fett. Klarer Sieg also für die Kaki-Creme! Vielleicht habt ihr ja Lust,  den ein oder anderen Schoko-Weihnachtsmann damit zu ersetzten. 🙂
Eine schöne Weihnachtszeit
Ottilie

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2 Gedanken zu “Kaki-Creme mit Moringa (Vegan, rohköstlich, schnell zubereitet, fettarm)

  1. Kaki-Creme mache ich mir auch sehr, sehr gerne für ein leckeres und gesundes Essen zwischendurch. Manchmal mache ich auch die doppelte Portion und nehme sie mit auf die Arbeit oder zur Uni – so habe ich immer eine gesunde Mahlzeit bei mir. Und: Da sind neidische Blicke in der Mensa garantiert. 😉

    Liebe Grüße
    Jenni

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